Gerontologie ist die Lehre vom Alter und Altern

Dies ist eine Homepage für alte Menschen

und solche, die es NICHT werden wollen

   
 

Jedes Lebensalter hat seine positiven Seiten - auch das Alter !

Aber selbstverständlich bringt es auch (wie das übrige Leben) Probleme und Schwierigkeiten mit sich. Diese sollen auf dieser Seite nicht etwa "schön geredet" werden. Je früher wir uns damit beschäftigen, uns darauf einstellen und in unseren Lebensplan einbeziehen, desto besser können wir später mit dem eigenen Alter umgehen.

Denn wir gehören schneller als wir denken selbst zur Altersgruppe der Senioren.

Als Gerontologe beschäftigt sich der Autor dieser Seite seit über 20 Jahren (auch) mit alten Menschen. Dabei ist ihm KEIN EINZIGER begegnet, der sich nicht darüber gewundert hätte, wie unglaublich schnell er alt geworden ist.

   

 

Trotzdem schieben ALLE das Alter vor sich her.

Nach meiner Erfahrung (und Befragung sehr vieler Menschen der unterschiedlichsten Altersstufen) hält JEDER diejenigen für "alt", die ca. 15 Jahre älter sind als er selbst. Das gilt genauso für Teenager wie für 20 - 30 - 40-Jährige. Schon fast lustig ist, dass dies auch noch für 80-Jährige gilt! Ich kannte eine Frau Mitte 80 welche - als man ihr nahe legte, sie hätte es doch im Altersheim viel leichter - sagte: "was soll ich denn bei den alten Leuten?"

   

 

Tatsächlich schädlich und Ängste schürend sind jedoch die vielen Ansichten und Meinungen darüber, was im Alter "alles auf uns zukommt".

Viele Menschen haben fast nur negativen Vorstellungen vom Alter - und sie sind praktisch alle völlig falsch!

Das kann soweit gehen, dass Senioren ab einem bestimmten Alter gewisse Beschwerden direkt erwarten und meinen, sie müssten sich auf eine bestimmte Weise (altersgerecht) verhalten. Bei etwas "rebellischeren Naturen" kann dies allerdings auch dazu führen, das eigene Alter zu verleugnen und sich mit 75 anzuziehen und zu verhalten, als wären  sie 25. Bestimmte Altersorganisationen betonen sogar die dringende Notwendigkeit, sich durch "Aktivierung" und Alterssport möglichst fitt und jung zu erhalten.

   

 

Wer möchte schon freiwillig zum alten Eisen gehören - als alt und rückständig angesehen werden ?

Niemand möchte alt sein oder alt werden.

Aber haben Sie schon einmal überlegt, welche Alternativen es gibt ? Es ist hart - aber die Wahrheit:

Die einzige Möglichkeit nicht älter zu werden ist ein früher Tod !

   
  Begriffe    
  Alter  

Jeder Mensch - wie jedes Lebewesen (auch Pflanzen) - altert und kann bestenfalls ein für ihn bestimmtes Lebensalter erreichen. Dasjenige der Eintagsfliege ist bekannt und bewirkt möglicherweise, dass es Menschen gibt, die keiner Fliege etwas zuleide tun können. Dagegen soll es nach neueren Forschungen in der Tiefsee (Schwamm-artige) Lebewesen geben, welche hunderte oder gar tausende von Jahren leben. Auch manche Samen der alten Ägypter sollen noch Leben in sich haben und keimfähig sein.

Die Bibel erzählt, dass Methusalem (und andere Stammväter) mehrere hundert Jahre alt wurden, was heute selbstverständlich (fast) niemand mehr glaubt.

Andrerseits müssen auch Diejenigen, die nur glauben, was sie sehen zugeben, dass es in der Neuzeit immer mehr über Hundertjährige gibt. Ist da wirklich absolut auszuschliessen, dass die alten Geschichten doch wahr sind?

   

  Ursachen des Alterns  

Es gibt keinen alleinigen Grund für das Älterwerden, die Ursachen sind vielfältig:

Gene, Erbanlagen, Umwelteinflüsse, "Abnutzung"... (zu einigen dieser Themen finden Sie mehr auf den weiterführenden Seiten).

Deshalb ist es auch eine Illusion, das Altern mit einer Wunderpille oder -Salbe aufhalten, oder auch nur verzögern zu können.

Interessant ist, dass wir "bekanntlich" immer ungesunder leben (Stress, Ernährung, mangelnde Bewegung, Umweltverschmutzung, Rauchen) und sich die durchschnittliche Lebenserwartung gleichzeitig seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt hat.

   

  Überalterung  

Dies ist ein beliebtes Schlagwort, mit welchem Probleme aufgebauscht und Ängste geschürt werden.

Leider benutzen auch Medien und Journalisten dieses Thema gern, um Einschaltquoten und Auflagezahlen zu erhöhen.

In der Realität werden nur einfach durchschnittlich mehr Menschen älter und Junge haben weniger Kinder als früher, was statistisch zu einem höheren Durchschnitt führt. Aber deswegen sind sie weder überaltert noch unterjügert und über diese Tatsache zu lamentieren bringt genau gleich viel, wie über diejenige, dass es nachts (meist) dunkler ist als am Tage.

   

  Generationenkonflikt  

Dieser Konflikt besteht schon, so lange es Menschen gibt!

Am heftigsten wirkt er sich in der Pubertät der jüngeren Generation aus. Aber leider gibt es Menschen, welche nie so recht über dieses Stadium herauskommen. Und diese rechnen dann aus, dass immer mehr ältere Menschen in einer Demokratie auch immer mehr politische Macht besitzen. Und dass immer weniger jüngere Menschen die Renten der älteren finanzieren müssen. Und dass für die Älteren in Zukunft zu wenig Altersheime und Pflegepersonal zur Verfügung stehen. Und, Und....

Und mit der Feststellung dieser Probleme hat es sich dann.

Weit sinnvoller wäre, die seit 40 Jahren bekannten Allgemeinplätze nüchtern wahrzunehmen und zu überlegen, wie drohende Probleme verhindert werden können.

   

  Sozial  

Dieser Begriff bedeutet ursprünglich die Beziehung von Menschen untereinander. "Soziale Kompetenz" beinhaltet die Fähigkeit einer Person, sich auch für Andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten und an die Allgemeinheit zu denken.

Dies schliesst eigene Bedürfnisse und Interessen keineswegs aus, im Gegenteil, sie setzt ein gewisses Mass an gesundem Egoismus und Selbstliebe sogar voraus, wie schon das berühmte, 2000-jährige Zitat Jesu "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Gal. 5,14) verdeutlicht. Wer sich selbst ablehnt und seinen Egoismus verleugnet ist zumindest in Gefahr, auch die Gefühle und Bedürfnisse von Andern zu missachten, oder sie gar nicht zu verstehen. Auch moderne Psychologen wie Prof. Schneider von der Universität Fribourg sagen aus Erfahrung: "Altruisten (Menschen, die vorgeben, sich ausschliesslich uneigennützig für das Wohl Anderer einzusetzen) sind die grössten Egoisten".

   

  Sozialhilfe   Für die meisten Menschen "klingelt" heute bei dem Wort "Sozial" jedoch leider sofort die Assoziation "Geld". Soziale Institutionen wie Sozialversicherungen, Sozialfürsorge, Sozialhilfe usw. tragen noch wesentlich dazu bei. Dabei ist es dann leider sehr ungewiss, ob man dort dann echt soziales Denken praktiziert wird. Der Direktor einer bekannten Stiftung für Alte Menschen sagte zum Beispiel auf die Frage, an welchen Kriterien die Qualität seiner Organisation gemessen werde wörtlich: "Daran, dass alle unsere Mitarbeiter ein Diplom für Sozialarbeit besitzen und eine gute Aktenführung beherrschen." Mir selbst ist jedoch leider nirgends so viel soziale Inkompetenz begegnet, wie unter diplomierten Sozialarbeitern - vielleicht weil sie statt dieser eher das perfekte Ausfüllen von Formularen und Akten erlernen? Auch bei den Entscheiden und Berechnungen von Sozialleistungen aus Sozialverscherungen kann man leider bei weitem nicht immer davon ausgehen, dass diese korrekt und wirklich sozial sind. Der Autor dieser Seite hat für mehrere Klienten solche Berechnungen überprüft und mit Einsprachen bis hin zu Verwaltungs- und Versicherungsgerichten Berichtigungen in 4 bis 5-stelligen Beträgen zu Gunsten der Berechtigten erwirkt.    

  Sozialmissbrauch  

Diese Beschränkung des Begriffes "Sozial" auf materielle Belange birgt leider auch die Gefahr des Missbrauchs in sich: Überall, wo (scheinbar) Geld ohne Gegenleistung zu bekommen ist, finden sich auch "besonders clevere" Individuen, welche zumindest versuchen, sich dadurch Vorteile zu verschaffen.

Noch weit schädlicher ist jedoch für unsere Gesellschaft der Missbrauch des Missbrauches: bestimmte politische Richtungen und Parteien haben herausgefunden, dass Worte wie "Sozialschmarotzer", und "Sozialmissbrauch" ein sehr effizientes Mittel sind, Wähler zu mobilisieren und unser System und die Steuergelder vor Übeltätern (meist Ausländer?!) zu schützen.

Das führt dann schlussendlich dazu, dass hochbezahlte, kriminalistisch best ausgebildete "Sozialinspektoren" mit einem ganzen Stab von Mitarbeitern darüber wachen, was den Steuerzahler allerdings ein Mehrfaches der dadurch verhinderten Missbräuche kostet.

Solche Auswüchse führen den Gedanken und die Absicht des Sozialstaates eigentlich ad absurdum.

   
  Vorurteile und Ängste zum Alter:    
  Sturheit   Selbstverständlich gibt es auch sture, alte Menschen. Aber diese (wie alle andern, guten und schlechten) Eigenschaften sind kein "Vorrecht" einer bestimmten Altersgruppe. Das "Schubladisieren" von Menschen nach Alter, Rasse, Charaktereigenschaften, sozialer Zugehörigkeit etc. und die Meinung, genau zu wissen, wie sie denken und fühlen, gehört selbst zur stursten und dümmsten Denkart mehr oder weniger gebildeter Menschen.    

  Untätigkeit  

Menschen brauchen zum Leben eine sinnvolle Tätigkeit und Aufgabe; sobald sie mit solchen Aktivitäten aufhören nehmen ihre geistigen und körperliche Fähigkeiten ab und sie sterben langsam ab. Die meisten hochalten Menschen sind in ihrem Spezialgebiet erstaunlich aktiv und viele grosse Kunstwerke und bedeutende Erfindungen wurden von sehr alten Menschen geschaffen. Arbeiten bedeutet jedoch nicht nur Geld verdienen - es gibt sehr viele äusserst wichtige und nutzbringende Tätigkeiten, zu welchen wir im aktiven Berufsleben gar keine Zeit finden. Sinnbringende Arbeit, intensive Beschäftigung mit Dingen, welche einen interessieren, und soziale Kontakte sind hervorragende Strategien für ein erfolgreiches und zufriedenes Alter.

   

 

Unselbständigkeit

 

85% der über 65-Jährigen leben selbständig und ohne fremde Hilfe. Das Bild der Hilfebedürftigen, untätig im Lehn- oder Rollstuhl sitzenden Senioren ist demnach völlig falsch. Die Gefahr unselbständig zu werden nimmt genau dort zu, wo man meint, alten Menschen bei allen Verrichtungen helfen und ihnen alle Beschwernisse abnehmen zu müssen.

   

 

Abhängigkeit

 

Betreuer, Pfleger und Helfer(-innen) meinen oft, sie müssten alten Menschen möglichst viele - oder alle - beschwerlichen Tätigkeiten abnehmen, sie von allem "entlasten", was ihnen Mühe und Arbeit bereitet. Dies sind jedoch die typischen Symptome eines Helfersyndroms, welches immer auch eine mentale Bevormundung und das nicht Ernst nehmen von Hilfsbedürftigen beinhaltet. Dass viele alte Menschen nach ihrem Eintritt in ein Altenheimen innerhalb kurzer Zeit körperlich und geistig wesentlich "abbauen" deutet leider darauf hin, dass dieses Phänomen in solchen Institutionen immer noch weit verbreitet ist.    

 

Krankheit

 

Alterskrankheit sind eine Erfindung von Schulmedizinern - in Wirklichkeit gibt es keine einzige, die nur im Alter eintreten kann.

Nur die WAHRSCHEINLICHKEIT irgend einer Krankheit ist selbstverständlich schon rein statistisch in 100 Jahren höher, als in 50. Das Alter ist demnach keineswegs gleichbedeutend mit Krankheit. Sehr viele Menschen bleiben bis ins hohe Alter (relativ) gesund und auch manche Junge leiden leider unter schweren (auch chronischen) Krankheiten.

   

  Demenz  

Der Autor dieser Seite hatte einen guten Freund, welcher jahrelang grosse Angst davor hatte, von Alzheimer oder einer anderen Demenzerkrankung betroffen zu werden, weil mehrere seiner nahen Verwandten im hohen Alter daran erkrankt waren. DIESE Angst war jedoch unbegründet - er wurde leider viel zu früh und schnell vom Krebs dahin gerafft. Unsere Sorgen und Ängste können uns also nur behindern und gegen die wahren Probleme gibt es ohnehin kein wirksames Allerweltsrezept.

   

  Todesnähe  

Daran führt nichts vorbei: Der Mensch ist endlich. Jedem Lebewesen ist eine gewisse Lebenszeit bestimmt. Die damit verbundenen Fragen und Ängste können durch Verdrängung und Überspielen nicht verhindert werden, irgendwann müssen wir uns diesen Tatsachen stellen. Selbstverständlich rückt der Zeitpunkt des Todes mit zunehmendem Alter näher. Aber auch jüngere Menschen sind - trotz Lebensversicherung - nicht gegen den Tod gesichert; das Risiko von Verkehrsunfällen ist in jungen Jahren sogar grösser, aber auch vor unheilbaren Krankheiten ist niemand gefeit.

Zwar können (und sollen) wir nicht ständig "im Angesicht des Todes" leben, eine gelegentliche, bewusste und natürliche Beschäftigung mit der Endlichkeit und mit Fragen des "Woher und Wohin" können nicht nur unsre Lebensprioritäten, sondern auch Todesängste relativieren.

   

  Absolute NO GO'S fürs Alter:    

 

Anti Aging

 

Die Meinung oder das Versprechen, das Altern aufhalten (oder gar rückgängig machen) zu können ist entweder ein schlechter Witz oder eine bewusste Lüge mit der Absicht, Anderen in unredlicher Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob solche Versprechungen von einem Scharlatan, einem renommierten Schönheitschirurgen oder einem weltweit tätigen Pharmakonzern stammen: Das Ergebnis ist immer dasselbe und wurde von der Kabarettistin Désirée Nick sehr treffend zusammengefasst:

"Eine 50 jährige Frau sieht nach einer Schönheitsoperation nicht etwa aus, wie eine 40-Jährige, sondern wenn sie Glück hat bestenfalls, wie eine geliftete 50-Jährige!"

   

 

Wer rastet der rostet

  Man sollte schon genau überlegen (und hinhören), wie und mit welchen Ausdrücken über eine bestimmte Menschengruppe gesprochen wird. "Rost" ist zum Beispiel der Ausdruck für ein degeneriertes Material, eine Maschine, eine Sache. Aber keinesfalls eine würdige Beschreibung des Zustandes von Menschen! Ganz abgesehen davon, dass dieser weit verbreitete, blöde Spruch auch chemisch - biologisch ein völlig falsches Bild abgibt und zu ebenso falschen Konsequenzen, "Massnahmen" oder Hoffnungen führt.    

 

Aktivierung

  In Fachkreisen ist dieser Begriff weit verbreitet und begegnet einem in praktisch jeder Alters-Institution. Aber in Wirklichkeit kann man ausschliesslich chemische, physikalische, oder technische Prozesse (Raketen, Bomben!) aktivieren. Bei Menschen funktioniert eine Aktivierung dagegen unabhängig von ihrem Alter glücklicherweise nicht! Daran ändert auch das Argument, man wisse ja genau, was gemeint sei (nämlich etwas sehr Gutes, Hilfreiches) nichts. Das Wort drückt ausserdem auch die (falsche!) Meinung aus, man müsse alte Menschen nur zu ganz bestimmten Übungen oder Verhaltensweisen "veranlassen", um ihren Zustand zu verändern oder zu verbessern. Aber genau solche "naturwissenschaftlichen Gesetze" von Ursache und Wirkung sind auf Menschen nicht anwendbar, da es sich nicht um programmierbare Maschinen handelt.    

  Füttern  

Kühe und Elefanten, Schweine und Hunde werden in der Regel regelmässig gefüttert: Man wirft das Futter in einen Trog oder serviert es ihnen in einer silbernen Schale.

Alters-Fachleute, Altenheime und Betagtenbetreuerinnen sollten sich dagegen endlich einen etwas menschenwürdigeren Ausdruck überlegen für das Eingeben von Nahrung und andere Hilfestellungen, welche übrigens für Diejenigen, die darauf angewiesen sind ein schwerer Eingriff in ihre Persönlichkeit bedeuten.

   

  Finale Diagnose   Darunter wird meist ein wissenschaftlich geschönter Ausdruck dafür verstanden, dass ein Arzt meint, ein Patient werde in nächster Zeit sterben. Er sag jedoch nicht, dass er dies befürchtet oder vermutet, sondern er stellt eine Diagnose (an welche sich der Patient gefälligst zu halten hat). Solche Diagnosen sind jedoch nicht nur sehr oft falsch, sondern für den Zustand der Patienten (und deren Angehörigen) auch schädlich und in höchstem Masse arrogant.    

  Sterbehilfe  

Niemand kann einem Menschen beim Sterben helfen - man kann ihn nur ermorden. Mit oder ohne juristisch geschickte Ausreden und Ausflüchte. Fast ebenso menschenunwürdig ist es, Menschen nicht sterben zu lassen, indem man sie künstlich am Leben erhält.

Wirklich humanistisch wäre dagegen eine echte Sterbebgleitung. Diese ist allerdings mental sehr anspruchsvoll und zeitaufwändig. Wenn zusätzlich alle Erkenntnisse der Paliativmedizin tatsächlich umgesetzt und die versprochenen Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung ohne moralische Einschränkung durchgeführt würden, dann könnten sehr viele Ängste abgebaut werden und die Diskussion über Beihilfe zum Selbstmord wäre unnötig.

   
  Es gibt KEIN einziges, eindeutiges Symptom für ein bestimmtes Alter    
  Meinungen  

In Kursen für Alters-Fachleute begegnet man immer wieder einer Organisation, welche den Kursteilnehmern (gegen ein beachtliches Honorar) das Verständnis für alte Menschen näher bringen will. Dazu werden den Kursteilnehmern Helme aufgesetzt, in welchen sie durch geschwärzte Gläser und Gehörschutz kaum etwas sehen und hören. Durch Gewichte in Arm- und Beintaschen von speziellen Überkleidern wird gleichzeitig die Bewegungsfähigkeit und durch dicke, wollene Handschuhe der Tastsinn wesentlich eingeschränkt.

Und dann wird suggeriert, so würde man sich im Alter von 70 Jahren fühlen!

Aber es gibt wohl keine falschere und dümmere Darstellung von "Alters-Symptomen". In Wirklichkeit handelt es sich bei solchen Darstellungen und Behauptungen um reine Diskriminierung und Angstmacherei.

Der Autor dieser Seite ist noch keinem einzigen 70-Jährigen begegnet, bei welchem alle diese Einschränkungen vorhanden waren.

   

  Rezepte  

Ebenso sind auch ALLE Rezepte - welcher Art auch immer - die Menschen ein langes und gesundes Leben ohne jegliche Verluste und Beschwerden versprechen, reine Scharlatanerie, eigentlich ein reines Lügengebilde.

Um es noch deutlicher zu sagen:

Eine vegetarische Ernährung trägt besonders im Alter NICHT zur Gesundheit bei - sie verschlechtert sie durch Mangelerscheinungen.

Auch jede andere "Wunderdiät" (welche praktisch immer eine Einschränkung beinhaltet) ist eher schädlich als gesundheitsfördernd und garantiert in keinem Fall eine Verhinderung von Krankheit.

Durch viel Sport wird man weder älter noch bleibt man gesunder - er kann im Gegenteil Gelenkprobleme und Abnutzungserscheinungen fördern.

Auch ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin garantiert KEINE Gesundheit. Der Autor kannte mehrere Personen persönlich, die sich ein Leben lang an solche moralisierende Forderungen hielten und absolut "seriös" lebten - und trotzdem frühzeitig an schwersten Krankheiten (z.B. Krebs) starben.

 

Mit hoher wahrscheinlich schädlich und ungesund ist einzig die Masslosigkeit (Übergewicht, Alkohol- und andere Süchte usw.) in allen Bereichen. Es gibt jedoch immer zwei Möglichkeiten von schädlicher (zwanghafter) Übertreibung: Übermässiger Genuss und übermässiger Verzicht. Beides führt in letzter Konsequenz zu einer wesentlichen Einschränkung der Lebensqualität und möglicherweise zu Entsozialisierung und als Folge davon zu Einsamkeit, Depression, Apathie.

   
           
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